Zukunftsperspektiven für die Ölheizung

08. August 2017

IWO präsentiert Weißbuch
Zukunftsperspektiven für die Ölheizung
Damit der Klimaschutz hierzulande erfolgreich sein kann, muss auch der Wärmemarkt einen gewichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Sind Ölheizungen da überhaupt noch zeitgemäß? Die Antwort liefert das jetzt veröffentlichte „Weißbuch flüssige Energieträger: Perspektiven für die Wärmewende“. Es zeigt detailliert auf, wie die 20 Millionen mit Heizöl heizenden Menschen in Deutschland aktiv zum Klimaschutz beitragen können.
„Ölheizungen sind hierzulande ein wichtiger Pfeiler der Wärmeversorgung. Viele Geräte sind aber nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Hier können daher zu vergleichsweise günstigen Kosten schnelle und nachhaltige Effizienzgewinne erzielt werden“, erklärt Jörg Debus, Vorstandsvorsitzender des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), das das Weißbuch zusammengestellt hat. Verstärkte Modernisierungen mit Brennwerttechnik seien aber nur ein erster Schritt. „Wir sind davon überzeugt, dass flüssige Energieträger aufgrund ihrer spezifischen Vorteile auch im Jahr 2050 noch immer benötigt werden“, so Debus weiter

file

Jetzt veröffentlicht: das „Weißbuch flüssige Energieträger: Perspektiven für die Wärmewende“.
Quelle: IWO

Hybridheizungen und neue Brennstoffe reduzieren Emissionen
Auf dem Weg in die Zukunft sieht das IWO eine weiter zunehmende Bedeutung von sogenannten Hybridheizungen, die die Wärmeversorgung auf zwei oder noch mehr Säulen stellen. So kommt die Kombination von Ölheizung und Solarthermie heute bereits schon rund 930.000 Mal zur Anwendung. Künftig dürfte die Einbindung von erneuerbar erzeugtem Strom zur Sektorkopplung von Strom und Wärme eine wichtige Rolle spielen. „Ein gut speicherbarer Energieträger wie Heizöl ist ein idealer Partner für Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen, der nur in schwankendem Maße zur Verfügung steht“, bekräftigt Debus.
Doch auch das Heizöl selbst wird sich in der Zukunft verändern. „Die Weiterentwicklung flüssiger Energieträger erlaubt es, die bereits bestehende Infrastruktur weiterhin zu nutzen und die Treibhausgasemissionen dennoch immer weiter zu reduzieren“, so Debus. Mögliche Optionen dafür, wie etwa Power-to-Liquid (PtL) und Biomass-to-Liquid (BtL), werden vom IWO im „Weißbuch“ aufgezeigt. Abgerundet wird die neue Publikation durch aktuelles Datenmaterial sowie Statements wichtiger Branchen-Experten. Das 24-seitige Booklet kann ab sofort unter www.zukunftsheizen.de/Weissbuch heruntergeladen werden.

Quelle: IWO

 

AwSV tritt in Kraft

01. August 2017

Neue AwSV ist ab sofort gültig

Die neue "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" (AwSV) ist mit Wirkung zum 1. August 2017 in Kraft getreten. Erstmalig gibt es damit eine bundeseinheitliche Regelung auf diesem Gebiet, die auch die Heizöllagerung betrifft. "Da viele der bisherigen Länderregelungen in die neue Verordnung eingeflossen sind, sind die Änderungen im Bereich der aber Heizöltanks überschaubar“, erklärt Thomas Uber, IWO-Repräsentant und Sachverständiger. Der Eigentümer ist und bleibt für den ordnungsgemäßen Zustand seiner Tankanlage verantwortlich. Es sind bei bestehenden Heizöltanks gegebenenfalls gering-investive Maßnahmen notwendig, wie etwa die Nachrüstung eines Antiheberventils oder einer Tankuhr auf jedem Tank oder die Umstellung auf den Einstrangbetrieb.

Für Fachbetriebe gibt es eine wichtige Neuerung: Die Fachbetriebspflicht wird durch die neue AwSV in einigen Bundesländern ausgeweitet und gilt nun bundesweit für Heizöltanks mit einem Volumen größer als 1.000 Liter. Neu ist diese Volumengrenze damit für Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. 
Mehr zur Fachbetriebspflicht nach AwSV

file

Quelle: IWO

Auch die Prüfpflichten für Heizöltanks sind nun bundeseinheitlich, haben sich im Vergleich zu den bisherigen Länderverordnungen jedoch nur marginal verändert. Es gilt weiterhin eine wiederkehrende Prüfpflicht für alle unterirdischen Tanks, für oberirdische Anlagen größer als 1.000 Liter in Schutzgebieten sowie für alle Tanks mit mehr als 10.000 Litern Volumen. 
Mehr zu den Prüfpflichten für Heizöltanks nach AwSV

TRwS konkretisiert Anforderungen

In der Technischen Regel wassergefährdende Stoffe (TRwS) 791 „Heizölverbraucheranlagen“ werden die wasserrechtlichen Anforderungen im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und der neuen Verordnung für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) bundeseinheitlich konkretisiert. 
Mehr zu den Anforderungen nach TRwS 791

Quelle: IWO

 

Endspurt bei Aktion "Deutschland macht Plus!"

28. Juni 2017

Jetzt Fördergelder kassieren

Endspurt bei der Modernisierungsaktion „Deutschland macht Plus!“: Nur Hausbesitzer, die ihre Ölheizung bis zum 31. Dezember 2017 auf hocheffiziente Öl-Brennwerttechnik aufrüsten, können den attraktiven Zuschuss noch beantragen.

Eine neue Öl-Brennwertheizung spart im Vergleich zu ihren Vorgängern bis zu 30 Prozent Energie und Heizkosten ein. Wer jetzt modernisiert, kann sogar noch bei der Anschaffung sparen: Denn bis Jahresende gibt es mit der Aktion „Deutschland macht Plus!“ bis zu 3.200 Euro dazu. Die Summe setzt sich zusammen aus staatlichen Fördergeldern und einer Aktionsprämie, insgesamt ca. 1.200 Euro für ein Öl-Brennwertgerät und bis zu 2.000 Euro zusätzlich, wenn noch eine Solaranlage kombiniert wird. Die 250 Euro Aktionsprämie erhalten Modernisierer von teilnehmenden Geräteherstellern und Mineralölhändlern. Der Gutschein für die Aktionsprämie ist entweder beim Heizungsbauer, Mineralölhändler oder auch auf www.deutschland-macht-plus.de erhältlich.

Wer sich die staatliche Förderung sichern will, muss allerdings eine Frist einhalten: „Die Förderung der KfW muss bereits vor Beginn der Modernisierungsmaßnahme beantragt werden“, weiß Olaf Bergmann, Marketingleiter des Institutes für Wärme und Oeltechnik (IWO), das die Aktion „Deutschland macht Plus!“ initiiert hat. Um die Aktionsprämie bei IWO einzulösen, haben die Hausbesitzer nach Installation des neuen Öl-Brennwertgeräts von einem teilnehmenden Gerätehersteller noch zwölf Monate Zeit. Außerdem sind dafür 1.500 Liter Heizöl oder mehr bei einem teilnehmenden Mineralölhändler zu tanken. Übrigens: Der 20.000ste Modernisierer, der an der Aktion „Deutschland macht Plus!“ teilnimmt, bekommt die Kosten für seine neue Öl-Brennwertheizung in Höhe von maximal 9.500 Euro von IWO erstattet. „Wenn die Aktion weiterhin so erfolgreich läuft, rechnen wir im Herbst mit dem 20.000sten Modernisierer bei ,Deutschland macht Plus!‘“, vermutet Marketingleiter Bergmann.

file

Die Kombination Öl-Brennwertheizung mit Solarthermieanlage ist überaus beliebt – und wird mit hohen Zuschüssen belohnt. Foto: IWO

Fördermittel-Service ermittelt höchstmögliche Fördersumme

Wer ganz sicher gehen will, dass ihm keine Fördergelder durch die Lappen gehen, kann den Fördermittel-Service nutzen: Die Experten helfen bei ersten Fragen weiter, ermitteln aber auch die höchstmögliche Fördersumme und stellen auf Wunsch die Unterlagen unterschriftsreif zusammen. Infos dazu gibt es unter Tel. 06190 9263-435 oder auf www.zukunftsheizen.de.

Quelle: IWO

 

Für eine sichere Belieferung: Was am Tank zu beachten ist

28. uni 2017

Neuerungen für Ölheizungsbesitzer

Besitzer von Ölheizungen, deren Anlage vor Februar 2015 errichtet wurde, müssen hinsichtlich ihres Heizöltanks jetzt zwei Aspekte beachten. Grund dafür ist der kürzlich beschlossene Teil 2 der Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS 791), der die Anforderungen an bestehende Ölheizungen konkretisiert. Das Institut für Wärme und Oeltechnik hat die Anforderungen zusammengefasst.

Vor dem Tanken muss ermittelt werden können, wie viel Heizöl noch Platz hat: Der Tankwagenfahrer darf den Tank nur befüllen, wenn er augenscheinlich intakt ist und die sogenannte Freimenge ermittelt werden kann. Dafür muss der Füllstand des Tanks erkennbar sein. Bei Batterietanks gilt das für jeden einzelnen Tankbehälter – die übrigens alle einen gleichmäßigen Füllstand aufweisen müssen. Gerade bei älteren Anlagen sind die Wandungen oft nicht mehr ausreichend durchscheinend, so dass von außen nicht sichtbar ist, wie viel Öl sich noch im Tank befindet. Dann muss nachgeholfen werden: Entweder wird der Tank gereinigt und ist anschließend wieder durchscheinend oder ein sogenannter Tankspion muss nachgerüstet werden, der den Füllstand anzeigt.

file

Der Füllstand des Tanks muss von außen erkennbar sein. Andernfalls ist ein sogenannter Tankspion einzubauen, so dass die Freimenge vor dem Tanken erkannt werden kann. Foto: IWO

Die jährliche Kontrolle: Wenn in der Tankanlage ein Grenzwertgeber verbaut ist, der vor 1985 hergestellt wurde, so muss der ab sofort einmal pro Jahr von einem Experten kontrolliert werden. Der Grenzwertgeber gibt ein Signal an den Tankwagen, der den Tankvorgang automatisch unterbricht, bevor zu viel Öl eingefüllt wird. Überprüft werden die beiden runden Öffnungen des Grenzwertgebers. Sind diese verklebt, kann der Grenzwertgeber nicht funktionieren. Die Kontrollen müssen dokumentiert werden. Neue Modelle haben eine schlitzartige Öffnung, durch die das Öl an die Sonde gelangt, die zum Abschalten des Tankvorganges führt. Diese Öffnung verklebt nicht so schnell wie die des Vorgängermodells. „Ein Austausch ist schon allein aus wirtschaftlichen Gründen anzuraten“, sagt Lambert Lucks, Sachverständiger für Heizöltanks beim IWO. Der neue Grenzwertgeber unterliegt nicht der Prüfpflicht, eine einmalige Einbaubescheinigung genügt.

Quelle: IWO

 

Überschussenergie in Bayern sinnvoll nutzen

21. Juni 2017

Ökostrom lieber nutzen statt abregeln

Zum ersten Mal mussten jetzt Windenergieanlagen in Bayern in großem Umfang abgeschaltet werden – weil sie sonst Strom produziert hätten, den das Netz nicht mehr hätte aufnehmen können. Dabei gibt es eine Möglichkeit, genau das zu vermeiden: Mit innovativer Power-to-Heat-Technik könnte ansonsten abgeregelter Strom in Wohnhäusern zur Wärmeversorgung genutzt werden.

„Werden Windenergieanlagen abgeregelt, geht nicht nur Energie verloren, diese Praxis erhöht auch die Stromkosten der Verbraucher. Denn auch abgeregelter Strom wird über Netzentgelte bezahlt“, erklärt Andreas Maier, Bayerischer Repräsentant des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Da die Speicherung größerer Mengen Strom noch sehr aufwändig und teuer ist, kann das Prinzip Power-to-Heat eine Lösung sein: Der Strom wird mittels eines Heizelements in Wärme umgewandelt, die über den Wasserspeicher das Haus versorgt. Solche Speicher stehen vor allem in Häusern mit Hybridheizungen zur Verfügung, das heißt in Ein- und Zweifamilienhäusern, die zum Beispiel neben einer Ölheizung auch Solarthermie zur Warmwasserbereitung beziehungsweise Heizungsunterstützung nutzen.

file

Durch einen Pufferspeicher kann Strom als Wärme für Wasser oder Heizung gespeichert und genutzt werden. Foto: IWO

Sektorkopplung erhöht Anteil Erneuerbarer in Wärmeversorgung

Erfolgreiche Praxistests des IWO zeigen bereits, dass das Prinzip funktioniert. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass Öl-Hybridheizungen keine zusätzlichen Reserve-Kraftwerke benötigen, falls Wind und Sonne nicht ausreichend Energie produzieren. Die Liste der Vorteile von Power-to-Heat ist lang: Ökostrom wird effizient genutzt, fossile Brennstoffe werden eingespart und die Wärmeversorgung ist trotzdem jederzeit sichergestellt. Einziges Problem: Die rechtlichen Voraussetzungen sind noch nicht gegeben. Hier ist laut IWO der Gesetzgeber gefragt. Zumal Überschussstrom nicht nur in Bayern zum Problem wird. Allein in Schleswig-Holstein, wo sehr viele Windkraftanlagen stehen, sorgt abgeregelter Strom bereits für Kosten in dreistelliger Millionenhöhe.

Quelle: IWO

 

Hochwasserschutzgesetz II: Modernisierung von Ölheizungen weiterhin möglich

06. Juni 2017

Das jüngst von Bundestag und Bundesrat beschlossene Hochwasserschutzgesetz II sorgt für neue Bestimmungen, die auch ölbeheizte Häuser in Überschwemmungsgebieten betreffen. Bestehende Anlagen können auch weiterhin mit neuen Ölheizgeräten und Heizöltanks modernisiert werden. Darauf weist das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hin. 

Das Hochwasserschutzgesetz II sorgt für Irritationen. Grund dafür sind zweideutige Berichte in der Tagespresse, in denen mitunter zu lesen war, in Überschwemmungsgebieten dürften künftig keine neuen Ölheizungen installiert werden. IWO-Geschäftsführer Adrian Willig stellt daher klar: „Das neue Gesetz ermöglicht in Überschwemmungsgebieten weiterhin im Rahmen einer Modernisierung den Einbau neuer Ölheizgeräte oder auch die Modernisierung von Heizöltanks bei bestehenden Anlagen.“ 

Als Grund für die zweideutige Berichterstattung vermutet Willig eine Begriffsverwirrung: „Im Hochwasserschutzgesetz II ist ausdrücklich von Heizölverbraucheranlagen die Rede. Diesen Begriff darf man jedoch nicht mit Ölheizung gleichsetzen.“ Die Begriffsbestimmungen in der AwSV und der TRwS 791 „Heizölverbraucheranlagen“ besagen hinsichtlich von Wohngebäuden eindeutig, dass eine Heizölverbraucheranlage im Sinne des Wasserrechts eine Anlage zur Lagerung ist. Damit aber ist ein Kesseltausch im Rahmen einer Heizungsmodernisierung von den Regelungen des Hochwasserschutzes gar nicht betroffen. Zudem kann eine bestehende Anlage auch beim Tausch des Heizöltanks weiter betrieben werden. Denn dieser Tausch stellt lediglich eine wesentliche Änderung der Heizölverbraucheranlage dar. Dabei muss jedoch für eine hochwassersichere Ausführung gesorgt werden.

file

Das neue Gesetz ermöglicht in Überschwemmungsgebieten weiterhin den Einbau neuer Ölheizgeräte im Rahmen einer Modernisierung. Foto: IWO

Überschwemmungsgebieten weiterhin im Rahmen einer Modernisierung den Einbau neuer Ölheizgeräte oder auch die Modernisierung von Heizöltanks bei bestehenden Anlagen.“ 

Als Grund für die zweideutige Berichterstattung vermutet Willig eine Begriffsverwirrung: „Im Hochwasserschutzgesetz II ist ausdrücklich von Heizölverbraucheranlagen die Rede. Diesen Begriff darf man jedoch nicht mit Ölheizung gleichsetzen.“ Die Begriffsbestimmungen in der AwSV und der TRwS 791 „Heizölverbraucheranlagen“ besagen hinsichtlich von Wohngebäuden eindeutig, dass eine Heizölverbraucheranlage im Sinne des Wasserrechts eine Anlage zur Lagerung ist. Damit aber ist ein Kesseltausch im Rahmen einer Heizungsmodernisierung von den Regelungen des Hochwasserschutzes gar nicht betroffen. Zudem kann eine bestehende Anlage auch beim Tausch des Heizöltanks weiter betrieben werden. Denn dieser Tausch stellt lediglich eine wesentliche Änderung der Heizölverbraucheranlage dar. Dabei muss jedoch für eine hochwassersichere Ausführung gesorgt werden.

Nehmen Hausbesitzer keine solche wesentliche Änderung an ihrer Heizölverbraucheranlage vor, so sind sie laut Gesetz verpflichtet, innerhalb eines gewissen Zeitraums für eine hochwassersichere Nachrüstung zu sorgen, sofern diese noch nicht erfolgt ist. Die dafür gesetzte Frist für die Nachrüstung beträgt in Überschwemmungsgebieten fünf, in sogenannten Risikogebieten (hinter einer Hochwasserschutzeinrichtung) 15 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes. Die entsprechenden Maßnahmen müssen für die Hausbesitzer jedoch wirtschaftlich vertretbar sein.

Allein den kompletten Neubau einer Heizölverbraucheranlage in Überschwemmungsgebieten schließt das Gesetz unter bestimmten Bedingungen aus. Er ist jedoch auch dann noch möglich, wenn keine Alternativen zu vertretbaren Kosten zur Verfügung stehen. In Risikogebieten sind auch komplett neue Heizölverbraucheranlagen grundsätzlich weiterhin zulässig, sofern diese hochwassersicher errichtet werden. Das neue Hochwasserschutzgesetz II wird voraussichtlich bis Anfang 2018 in Kraft treten. 

Quelle: IWO

 

Neue AwSV gilt ab August

01.Juni 2017

Wasserrechtliche Verordnung

Die neue „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV) wurde jetzt veröffentlicht und tritt zum 1. August 2017 in Kraft. Erstmalig gibt es damit eine bundeseinheitliche Regelung auf diesem Gebiet, die auch die Heizöllagerung betrifft.

Nach langem Ringen um die AwSV ging es am Ende unerwartet schnell. Das Ergebnis ist für Branchenkenner weniger überraschend: „Da viele der bisherigen Länderregelungen in die neue Verordnung eingeflossen sind, sind die Änderungen im Bereich der Heizöltanks überschaubar“, erklärt Thomas Uber, Repräsentant des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) und Sachverständiger für VAwS-Anlagen. Der Eigentümer ist und bleibt für den ordnungsgemäßen Zustand seiner Tankanlage verantwortlich. Es sind bei bestehenden Heizöltanks gegebenenfalls gering-investive Maßnahmen notwendig, wie etwa die Nachrüstung eines Antiheberventils oder einer Tankuhr auf jedem Tank oder die Umstellung auf den Einstrangbetrieb.

Für Fachbetriebe gibt es eine wichtige Neuerung: Die Fachbetriebspflicht wird durch die neue AwSV in einigen Bundesländern ausgeweitet und gilt nun bundesweit für Heizöltanks mit einem Volumen größer als 1.000 Liter. Neu ist die Fachbetriebspflicht damit für Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Hier sollten Handwerksbetriebe, die noch nicht als Fachbetrieb zertifiziert sind, das bis zum August 2017 nachholen.

Auch die Prüfpflichten für Heizöltanks sind nun bundeseinheitlich, haben sich im Vergleich zu den bisherigen Länderverordnungen jedoch nur marginal verändert. Es gilt weiterhin eine wiederkehrende Prüfpflicht für alle unterirdischen Tanks, für oberirdische Anlagen größer als 1.000 Liter in Schutzgebieten sowie für alle Tanks mit mehr als 10.000 Litern Volumen. „Die neue AwSV ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der bisherigen Verordnungen und sorgt dank der bundesweiten Vereinheitlichung für deutlich mehr Übersichtlichkeit“, so IWO-Geschäftsführer Adrian Willig.

Quelle: IWO, 2017

 

Fördermittel-Service übernimmt Antragsstellung

08. Mai 2017

Wer modernisiert, bekommt Geld dazu

Wer eine Modernisierung seines Eigenheims plant, kann sich für verschiedene Maßnahmen Fördermittel sichern. So geben der Staat und zahlreiche Institutionen Zuschüsse zu Sanierungsprojekten dazu – doch wozu genau? Und wie werden die Gelder beantragt? Gibt es Fristen, die eingehalten werden müssen? Antworten auf diese Fragen zu finden, ist mitunter gar nicht so leicht. 

Wer anfängt, zu suchen, stellt schnell fest: Fördergelder gibt es aus zahlreichen Töpfen. Und besonders Heizungsmodernisierungen werden unterstützt. So bietet die KfW-Bank Zuschüsse an und es gibt Geld aus dem BAFA-Marktanreizprogramm (MAP). Und auch die Modernisierungsaktion des Institutes für Wärme und Oeltechnik (IWO), „Deutschland macht Plus!“, unterstützt die Sanierer. Doch wie kommt man zur optimalen Förderung? Wer seine veraltete Heizungsanlage mit moderner Öl-Brennwerttechnik fit für die Zukunft machen will, der kann sich an den IWO-Fördermittel-Service wenden. „Die Experten ermitteln die maximal mögliche Fördersumme, übernehmen auf Wunsch die Formalitäten bei der Antragsstellung und stellen als KfW-Sachverständige die notwendigen Nachweise aus “, erklärt Olaf Bergmann, Marketingleiter beim IWO.

Wer eine Heizungsmodernisierung plant, sollte sich allerdings frühzeitig um die Fördermittel kümmern, denn: „Ist die Heizung erst installiert, ist es zum Beispiel für die Fördergelder der KfW-Bank zu spät, die müssen bereits vor Beginn der Baumaßnahme beantragt sein“, so Bergmann weiter. Auch über diese Fristen informiert der Fördermittel-Service. So profitieren die Hausbesitzer gleich mehrfach: von den Fördergeldern für die Anschaffung und den eingesparten Energiekosten nach der Modernisierung. Weitere Infos dazu gibt es direkt beim Fördermittel-Service unter Tel. 06190 9263-435 (montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr) oder auch auf www.zukunftsheizen.de/foerdermittelservice.

Quelle: IWO

 

60 Jahre altes Haus erstrahlt in neuem Glanz

08. Mai 2017

Erfolgreiche Modernisierung: 80 Prozent weniger Energieverbrauch

Viele Erben älterer Immobilien stehen vor der Frage: modernisieren oder verkaufen? Dass sich der Aufwand einer Sanierung lohnen kann, zeigt das Beispiel einer jungen Familie aus Rheinland-Pfalz: Mit durchdachten und gut geplanten Maßnahmen wurde das Einfamilienhaus umfangreich saniert. So konnte der Energiebedarf um mehr als 80 Prozent gesenkt werden.

Als Anke Georgiadis das Haus ihrer Großeltern im rheinland-pfälzischen Baumholder erbte, war schnell klar, dass sie dort wohnen möchte und das Haus im Familienbesitz bleibt. In Sachen Energieverbrauch musste allerdings dringend etwas passieren. Fachkundige Unterstützung erhielt die Lehrerin von ihrem Bruder, der als Schornsteinfeger und Energieberater ein Sanierungskonzept erstellte. Das Ergebnis: Mit einer Investition von rund 98.000 Euro konnte der Primärenergiebedarf um mehr als 80 Prozent gesenkt und das 60 Jahre alte Einfamilienhaus fit für die Zukunft gemacht werden.

file

Neu und modern: Das 60 Jahre alte Haus von Familie Georgiadis erstrahlt in neuem Glanz – und spart dabei auch noch enorm Energiekosten ein. Foto: IWO

Niedertemperaturkessel gegen Öl-Brennwertgerät getauscht

Oberste Priorität hatte die Erneuerung der Heizungsanlage. Der Öl-Niedertemperaturkessel, der die rund 160 Quadratmeter Wohnfläche bisher beheizt hatte, war mehr als 20 Jahre alt und entsprach nicht mehr dem Stand der Technik. Er wurde gegen ein effizientes Öl-Brennwertgerät ausgetauscht. Die Warmwasserbereitung übernimmt nun eine Solarthermieanlage auf dem Dach. Damit konnte der Tank deutlich kleiner ausfallen als bisher: Der alte 5.000-Liter-Erdtank wurde fachgerecht zum Regenwasserspeicher umgerüstet und sichert jetzt die Gartenbewässerung. Der Heizölvorrat lagert im neuen 3.000-Liter-Tank im Keller und reicht für mehr als zwei Jahre.

Neben der Heizungsanlage wurde auch die Gebäudehülle einer Generalüberholung unterzogen. Das Dach erhielt eine 16 Zentimeter dicke Aufsparrendämmung aus Hartschaumplatten und die mehr als 50 Jahre alte Dachdeckung wurde erneuert. Ein 16 Zentimeter dickes Wärmedämmverbundsystem minimiert zusätzlich Wärmeverluste über die Außenwände. Zudem wurden die Kellerdecken gedämmt und Fenster mit Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung montiert.

„Guter Start in die Energiewende“

„Das Beispiel zeigt sehr gut, wie in ölbeheizten Bestandsimmobilien hohe Energieeinsparungen realisierbar sind. Aber das hat natürlich auch seinen Preis“, betont Energiesparexperte Christian Halper vom Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Allerdings können Hausbesitzer auch schrittweise vorgehen: Vergleichsweise einfache und kostengünstige Maßnahmen wie etwa die Heizungsmodernisierung bringen bereits im ersten Schritt eine große Energieeinsparung. Der Einbau eines effizienten Öl-Brennwertkessels ist daher auf jeden Fall ein guter Start in die Energiewende.“

Quelle: IWO

 

Alte Grenzwertgeber jährlich kontrollieren

30. März 2017

Mehr Sicherheit beim Heizöltanken

Ein kleines Bauteil sorgt beim Betanken von Ölheizungsanlagen für große Sicherheit: der sogenannte Grenzwertgeber. Er ist oben im Tank verbaut und während der Betankung mit dem Tankwagen gekoppelt. Im Ernstfall wird der Tankvorgang automatisch gestoppt und so das Überfüllen des Tanks verhindert. In der für März geplanten Veröffentlichung der Technischen Regel wassergefährdender Stoffe „Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen“ (TRwS 791-2) ist nun festgelegt, dass Grenzwertgeber mit Baujahr vor 1985 einmal jährlich vom Experten auf ihre uneingeschränkte Funktion kontrolliert werden müssen.

Besitzer von Tankanlagen, die vor 1985 errichtet worden sind, sollten überprüfen lassen, ob ein alter Grenzwertgeber (bis Baujahr 1985) eingebaut ist. „Erkennbar ist das veraltete Modell an den zwei Bohrungen in der Schutzhülse“, so Lambert Lucks, Sachverständiger für Heizöltanks  beim Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Haben sich diese Bohrungen zugesetzt, kann das Heizöl die Sonde im Inneren nicht erreichen und es könnte zum Überlaufen des Tanks kommen.“ Sollten Verklebungen bei der Kontrolle festgestellt werden, muss das Bauteil gereinigt oder ausgetauscht werden. Diesen Vorgang dokumentiert der jeweilige Handwerker.

Wer sich für einen Austausch entscheidet, bekommt einen Grenzwertgeber neuer Bauart montiert. Der hat eine schlitzförmige Öffnung in der Schutzhülse und ist damit deutlich weniger anfällig für Verschmutzungen und muss auch nicht jährlich überprüft werden. Weitere Infos zur TRwS und zu den verschiedenen Bauteilen der Tankanlage gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

Quelle: IWO

 

Hausbesitzer profitieren von Premiumheizöl

14. März 2017

Auftanken nach der Heizsaison

Zahlreiche Heizöltanks werden im Frühling wieder aufgefüllt: Effizientere Heizungen und besser gedämmte Gebäude sorgen jedoch für einen immer geringeren Heizölverbrauch – und damit für deutlich größere Abstände zwischen den einzelnen Tankvorgängen. Das freut die Ölheizer, da ihre Energiekosten sinken. Allerdings bleibt das Heizöl nun auch immer länger im Tank. Aber schadet ihm das? Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) weiß die Antwort auf diese Frage.

„Das heutige schwefelarme Heizöl erfüllt höchste Ansprüche. Wird es richtig gelagert, wird das Heizöl nicht schlecht“, sagt Jörg Franke, Heizöl-Experte im IWO. „Allerdings ist es ein Naturprodukt, das im Laufe der Jahre durchaus altert. Dies macht der Heizung bei fachgerecht installierter Öllagerungsanlage aber nichts aus, da sich Alterungsprodukte am Tankboden ablagern und nicht zum Brenner gelangen.“

file

Direkt bei der Betankung werden die Additive dem Heizöl beigemischt und werten es so zu Premiumheizöl auf. Foto: IWO

Additive verbessern die Eigenschaften und sparen langfristig Kosten

Wie eine aktuelle GfK-Umfrage im Auftrag des IWO zeigt, wünschen sich Heizölkunden eine sparsame Heizung, auf deren zuverlässigen Betrieb sie sich über eine möglichst lange Lebensdauer hinweg verlassen können. Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und eine hohe Brennstoffgüte bei längeren Lagerzeiten sind daher wichtige Anforderungen an moderne Heizölqualitäten. Mit verbesserten Eigenschaften, die die gesetzlichen Anforderungen übertreffen, wird vom Mineralölhandel daher sogenanntes Premiumheizöl unter verschiedenen Markennamen angeboten. Es basiert auf schwefelarmem Heizöl, das zusätzlich mit unterschiedlichen Additivpaketen aufgewertet wird. Dazu zählen zum Beispiel Fließ- und Stabilitätsverbesserer und Metalldeaktivatoren.

Hausbesitzer können davon mehrfach profitieren: So werden die brennstoffbedingten Wartungskosten durch die optimierten Verbrennungseigenschaften minimiert, Brenner und Kessel behalten die volle Leistungsfähigkeit und ermöglichen den gleichbleibend effizienten Betrieb der Anlage, was zusätzlich Heizöl einspart. Darüber hinaus wird die Lebensdauer der Heizung verlängert und die Betriebssicherheit durch Schutz vor vermehrten Ablagerungen erhöht. Führende Hersteller von Heizgeräten empfehlen daher schwefelarmes Heizöl vorzugsweise in Premiumqualität. „Gerade die nachweislich verbesserte Lager- und thermische Stabilität von Premiumheizöl sind ein großer Vorteil“, sagt Franke. Vor allem nach einer Heizungsmodernisierung auf ein effizientes Öl-Brennwertgerät sei das Premiumheizöl empfehlenswert. „Durch den wesentlich geringeren Verbrauch der modernen Heizung hält der Heizölvorrat erheblich länger und das Öl bleibt deutlich länger in der Tankanlage als vorher.“

Qualitätslabel für Heizöle

Mittlerweile gibt es sogar einen speziellen „Stresstest“, mit dem die Eigenschaften von Premiumheizölen nachgewiesen werden. Dazu können die Hersteller von Heizöl und Additiven ihre Produkte freiwillig testen lassen. Mehr dazu ist auf www.heizoeltest.info zusammengefasst. Weitere Infos zum Premiumheizöl und effizienter Öl-Brennwerttechnik stehen zudem unter www.zukunftsheizen.de bereit.

Quelle: IWO

 

Ölheizungen bei Effizienz und Solarthermie vorn

08. März 2017

Rund 94 Prozent der 2016 in Deutschland verkauften Ölheizungen sind hocheffiziente Brennwertgeräte. Das geht aus der jüngsten Statistik des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor. Wie zudem eine Handwerkerbefragung des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) zeigt, werden Ölheizungen überdurchschnittlich oft mit einer thermischen Solaranlage ergänzt. Insgesamt gibt es diese Kombination hierzulande nun schon 928.000 Mal und damit bei 41 Prozent aller Solaranlagen.

Öl-Brennwertkessel können im Falle einer Heizungserneuerung Energiebedarf und Emissionen um bis zu 30 Prozent reduzieren. Sie bieten dabei ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis und eignen sich daher für viele Hausbesitzer als Einstieg in die Energiewende. „Dadurch, dass fast nur noch solche Geräte verkauft werden, erreichten neu verkaufte Ölheizungen im vergangenen Jahr die höchste Brennwertquote aller Heizsysteme“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des IWO. „Die Zahlen verdeutlichen, dass moderne Ölheizungen bei Effizienz und Solarthermie vorn liegen.“ Öl-Brennwerttechnik könne dabei helfen, zeitnah weitere Effizienzsteigerungen am Wärmemarkt zu erzielen. „Dafür muss die Politik dies aber auch anerkennen. Wenn stattdessen die Vorteile der Brennwerttechnik in Zweifel gezogen werden, führt das nur zur Verunsicherung von Verbrauchern“, betont Willig.

file

Die Kombination von Öl-Brennwerttechnik und Solarthermie sorgt für einen geringeren Brennstoffbedarf. Foto: IWO

Verschiedene Wärmequellen und klimaneutrale Perspektive

Die Zukunft sieht der Experte in der weiteren Einbindung erneuerbarer Energie und der Entwicklung treibhausgasreduzierter Brennstoffe. Wie eine aktuelle, repräsentative IWO-Befragung von mehr als 800 Handwerkern zeigt, wurden 2016 beim Einbau von Ölheizungen 27 Prozent der Geräte mit einer thermischen Solaranlage kombiniert. Das trägt dazu bei, den Brennstoffbedarf weiter zu verringern. Perspektivisch könnten diese Heizungen sogar klimaneutral für Wärme sorgen. Das sollen neue, flüssige Energieträger ermöglichen. „Derzeit werden viele verschiedene Ansätze zur Entwicklung neuer Brennstoffe verfolgt: Von A wie Algennutzung bis X wie XtL, worunter die Herstellung synthetischer flüssiger Kohlenwasserstoffe verstanden wird“, berichtet Willig. 

Quelle: IWO

 

Jährliche Kontrolle: Veraltete Grenzwertgeber ab März 2017 prüfen

10. Februar 2017

Voraussichtlich im März wird die Technische Regel wassergefährdender Stoffe „Anforderungen an bestehende Heizölverbraucheranlagen“ (TRwS 791-2) veröffentlicht.
Ölheizungsbesitzer mit Tankanlagen, die vor 1985 errichtet wurden, sollten überprüfen, ob ein Grenzwertgeber alter Bauart (hergestellt vor 1985) mit zwei Bohrungen in der Schutzhülse installiert ist. Diese Grenzwertgeber müssen dann jährlich einer Sichtprüfung unterzogen werden. Sind die Öffnungen verklebt, muss das Bauteil, was während des Tankvorganges das Überfüllen verhindert, gereinigt oder besser gegen ein neues Exemplar mit geschlitzter Schutzhülse ausgetauscht werden. Die Kontrolle muss vom Handwerker dokumentiert werden. 

Mehr zur TRwS ist hier zu lesen

Quelle: IWO

Aktion ,,Deutschland macht Plus!": Zuschuss zur Öl-Brennwertheizung

10. Februar 2017

Heizölkunden, die ihre Heizung im Rahmen der bundesweiten Modernisierungsaktion erneuern, können insgesamt rund 3.200 Euro Zuschuss bekommen.

Der setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Die KfW-Förderbank unterstützt den Einbau eines Öl-Brennwertgeräts beim Kesseltausch mit zehn Prozent der Investitionskosten. Das sind 950 Euro bei einer Installationsrechnung von beispielsweise 9.500 Euro. Dazu kommt die IWO-Aktionsprämie von 250 Euro, wenn der Hausbesitzer einen Öl-Brennwertkessel eines teilnehmenden Geräteherstellers wählt und spätestens neun Monate nach der Modernisierung mindestens 1.500 Liter Heizöl bei einem teilnehmenden Mineralölhändler tankt. Zusätzlich gibt es für eine Öl-Solarkombination bis zu 2.000 Euro Extraförderung aus dem Marktanreizprogramm der BAFA. Ergänzend oder alternativ sind weitere Förderungen möglich, wie etwa das 10.000-Häuser-Programm in Bayern oder erhöhte Modernisierungszuschüsse aus dem „Anreizprogramm Energieeffizienz“ der KfW.

Fördermittel-Service hilft bei Anträgen
Damit Modernisierer hier den Überblick behalten und sich die optimale Förderung für ihr Projekt sichern können, stellt das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) einen speziellen Fördermittel-Service bereit. Von diesem erhalten Hausbesitzer umfassende Unterstützung bis hin zu unterschriftsfertig ausgefüllten Antragsformularen. Wichtig ist dabei vor allem das Einhalten von Fristen: So muss der Förderantrag an die KfW unbedingt vor Beginn der Modernisierungsarbeiten gestellt werden. Genauere Informationen zur Aktion, zum Fördermittel-Service sowie teilnehmenden Heizgeräteherstellern und Mineralölhändlern stehen ab sofort unter www.deutschland-macht-plus.de bereit. Die Aktion läuft bis zum 31. Dezember 2017.

Qelle: IWO

Was ändert sich im Jahr 2017

25. Januar 2017

Energieeffizienzlabel und Austauschpflicht für alte Heizungen

Seit Jahresbeginn gibt es Neuerungen, die Hausbesitzer mit älteren Heizungsanlagen betreffen: So bringen ab sofort die Schornsteinfeger Energieeffizienzlabel auf Heizungen an, die älter als 15 Jahre sind. Ziel ist, dem Hauseigentümer einen Überblick zu geben, wie es um die Energieeffizienz seiner Heizung bestellt ist. Außerdem müssen bereits seit 2014 veraltete öl- und gasbetriebene Standardkessel nach 30 Jahren Laufzeit unter bestimmten Bedingungen ausgetauscht werden – 2017 gilt das für Kessel mit Baujahr 1987 und älter. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat die Neuerungen zusammengefasst.

file

Bildunterschrift: Wer seine Heizung auf moderne Öl-Brennwerttechnik modernisiert, ist in jedem Fall auf der sicheren Seite: Der Energieverbrauch sinkt, die Heizung bekommt ein grünes Energieeffizienzlabel und ist lange vor Austauschpflichten bewahrt. Foto: IWO

Die Austauschpflicht für veraltete Standardkessel betrifft allerdings nur wenige Hausbesitzer, da die Energieeinsparverordnung (EnEV) einige Ausnahmen vorsieht: So können Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ihre Heizungen weiter betreiben, wenn sie ihr Haus spätestens am 1. Februar 2002 bezogen haben. Grundsätzlich nicht ausgetauscht werden müssen zudem Öl-Niedertemperatur- und Öl-Brennwertkessel sowie Heizungen mit einer Nennleistung unter 4 kW oder über 400 kW. Wird mit dem Kessel nur Wasser erwärmt, darf er ebenfalls weiter laufen.

Das Energieeffizienzlabel, das bisher auf neuen Haushaltsgeräten zu finden war, ziert jetzt auch immer mehr Heizungsanlagen: Während neue Heizungen bereits seit 2015 mit dem Energieeffizienzlabel ausgestattet sind, ist das jetzt auch für ältere Anlagen Pflicht. Das Label sortiert die Anlagen über ein Farbsystem in verschiedene Effizienzklassen ein: von A++ bis hin zur schlechtesten Klasse E. Konventionelle Heizkessel werden in die Klassen E bis A eingestuft, moderne Öl-Brennwertgeräte finden sich dabei im grünen Klasse-A-Bereich wieder. Hybridheizungen, die neben Heizöl eine oder mehrere erneuerbare Energien nutzen, werden bei A+ oder A++ eingestuft. Für die Eigentümer der Heizungsanlagen ist das Labeling durch die Schornsteinfeger kostenlos, der Aufkleber wird beim nächsten regulären Besuch des Kaminkehrers ausgestellt und auf die Anlage geklebt.

Heizungen, die veraltet und somit im orangenen oder sogar roten Bereich eingeordnet sind, arbeiten nicht mehr effizient und sollten modernisiert werden“, rät Dr. Ernst-Moritz Bellingen, Leiter Energiepolitik beim IWO. „Die kostengünstigste Lösung für Ölheizer ist in der Regel ein modernes und sparsames Öl-Brennwertgerät. Damit sinkt der Brennstoffverbrauch sofort um bis zu 30 Prozent.“ Zudem können in den meisten Fällen bestehende Anschlüsse übernommen werden. Und gefördert wird die Modernisierung ebenfalls: Wer sich für ein Öl-Brennwertgerät entscheidet, kann neben staatlichen Fördergeldern auch die Aktion „Deutschland macht Plus!“ nutzen. Insgesamt sind so bis zu 3.200 Euro drin. Infos zur Aktion „Deutschland macht Plus!“ und zur Öl-Brennwerttechnik gibt es auf www.zukunftsheizen.de.

Quelle: IWO

Hausbesitzer kombinieren verschiedene Wärmequellen

19. Januar 2017

GfK-Umfrage zu Heizungen

Hausbesitzer mit einer Ölheizung setzen besonders oft zusätzlich auch auf erneuerbare Energien. Das zeigt eine GfK-Umfrage unter mehr als 3.500 Hauseigentümern in Deutschland. Demnach nutzen 52,3 Prozent der ölbeheizten Haushalte eine weitere Wärmequelle. Am häufigsten bilden Holzkaminöfen und Solarwärme-Anlagen das zweite Standbein. Mit der Ölheizung als Basis der Wärmeversorgung sind 94 Prozent der befragten Ölheizungsbesitzer zufrieden oder sehr zufrieden. In den vergangenen Jahren wurden bei der Heizungsmodernisierung überwiegend effiziente Brennwertheizungen eingebaut. Ausschlaggebend für den Verbleib bei der Ölheizung ist laut Umfrage für viele Hausbesitzer unter anderem das gute Kosten-Nutzenverhältnis.

Förderung von Brennwerttechnik sinnvoll

„Für das Gelingen der Energiewende sind zuverlässige und kostengünstige Maßnahmen das A und O. Heizungsmodernisierungen mit moderner Brennwerttechnik bieten hier eine sehr gute Lösung“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), das die Befragung in Auftrag gegeben hat. Die Ziele der Energiewende seien klar formuliert, offen bleibe hingegen die Kostenfrage. „Bei der Umsetzung der Klimaschutzziele im Gebäudebereich sind pragmatische, technologieoffene Lösungen gefragt, die von den Menschen mitgetragen werden“, meint Willig. „Der Verbraucherwille darf nicht ignoriert werden.“ Mit bewährten und akzeptierten Technologien könnten noch große Schritte beim Klimaschutz vollzogen werden. „Moderne Brennwertheizungen zeichnen sich durch hohe Effizienz aus und sorgen für eine Treibhausgasminderung von bis zu 30 Prozent. Deshalb ist die aktuelle staatliche Förderung hierfür sehr gut angelegt und sollte fortgeführt oder ausgebaut werden. Leider weist der Klimaschutzplan der Bundesregierung in dieser Frage in eine andere Richtung“, so Willig.

Was Hausbesitzer an der Ölheizung schätzen

Wie die GfK-Befragung, die Ende 2016 durchgeführt wurde, zeigt, beurteilen Besitzer einer Ölheizung insbesondere die Möglichkeit der freien Lieferantenwahl positiv: 90,1 Prozent sind damit zufrieden oder sehr zufrieden. Zudem stehen die Langlebigkeit (88,6 Prozent), Sicherheit (87,6 Prozent) und Zuverlässigkeit (84,9 Prozent) der Technik bei Hausbesitzern sehr hoch im Kurs. Auch die bedarfsgerechte Bevorratung im eigenen Tank erreicht mit 86,9 Prozent starke Zufriedenheitswerte. „Öl-Brennwerttechnik verfügt über zahlreiche Vorteile und eignet sich hervorragend für eine Kombination mit erneuerbaren Energien. So werden Emissionen weiter reduziert“, erklärt Willig. Langfristig sei darüber hinaus der Einsatz zunehmend treibhausgasreduzierter, flüssiger Brennstoffe möglich.

Quelle: IWO

Richtiges Heizen spart Geld

08. Dezember 2016

Die meisten Energiekosten in deutschen Haushalten entfallen auf die Heizung und Warmwasserbereitung: Mit mehr als drei Vierteln des Gesamtverbrauches der Privathaushalte ist der Anteil sehr hoch. Besonders jetzt im Winter steigt der Verbrauch an Wärmeenergie wieder. Wer Kosten einsparen möchte, ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten, der sollte ein paar Dinge beachten. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hat dafür wertvolle Tipps zusammengestellt.

Nicht zum Fenster hinaus heizen: Richtiges Lüften ist besonders dann wichtig, wenn es draußen kalt ist. Dauerhaft gekippte Fenster tauschen nur wenig Luft aus, lassen dafür aber die Wände auskühlen. Dies erhöht den Wärmebedarf angrenzender Räume sowie den Energiebedarf und die Zeitdauer für die Wiederaufheizung des betroffenen Zimmers. Besser ist es, die Fenster mehrmals täglich für ein paar Minuten weit zu öffnen oder durch das gleichzeitige Kippen mehrerer Fenster für eine gezielte und effektive Querlüftung des gesamten Raumes zu sorgen. So wird die Luft im Raum schnell ausgetauscht, aber die Wände bleiben warm. Nach dem Stoßlüften steigt daher die Temperatur im Raum auch schnell wieder an. Das Risiko der Schimmelbildung sinkt, denn die Luftfeuchtigkeit wird dabei effektiver gesenkt als bei einem nur kurzen Luftaustausch durch einzelne gekippte Fenster.

Schotten dicht: Wer über Nacht die Rollläden schließt, hält mehr Wärme im Gebäude – vor allem bei älteren und energetisch weniger guten Fenstern. Gardinen sollten nicht vor den Heizkörpern hängen, da sich sonst die warme Luft nicht im Raum verteilen kann. Noch etwas mehr lässt sich laut IWO einsparen, wenn die Heizung über Nacht abgesenkt wird. Um die Gefahr der Schimmelbildung durch Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft an kälteren Außenbauteilen zu vermeiden, sollte die Raumtemperatur dabei in der Regel aber nicht auf Werte unter 16 Grad sinken.

Richtig temperieren: Zu warme Räume erhöhen den Energieverbrauch unnötig, jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent ein. Es gilt daher, in jedem Raum die niedrigste Raumtemperatur einzustellen, bei der das persönliche Komfortempfinden aller Nutzer gerade noch erfüllt ist. Wer seine Türen geschlossen hält, verhindert große Wärmeverluste. Das gilt auch für Keller- und Dachbodenfenster, die im Winter ebenfalls durchgehend geschlossen bleiben sollten.

Die Luft muss raus: Um eine effektive Wärmeverteilung zu sichern, darf im Wasserkreislauf des Heizsystems keine Luft enthalten sein. Um das zu verhindern, sollten die Heizkörper von Zeit zu Zeit entlüftet werden. Vor und nach dem Entlüften, aber auch unabhängig davon, sollte der Wasserdruck im Heizungssystem regelmäßig kontrolliert werden. Den richtigen Druck kennt der SHK-Fachbetrieb. Das Entlüften ist eine hinsichtlich Aufwand und Kosten überschaubare, aber für das zuverlässige Funktionieren der Heizung grundlegende Maßnahme.

Alt gegen neu: Ist die Heizung älter als 20 Jahre empfiehlt es sich, über einen Austausch des Kessels nachzudenken. Die veraltete Technik verbraucht deutlich mehr Energie als nötig. Ein effizienter Öl-Brennwertkessel spart im Vergleich zu einem alten Standardkessel bis zu 30 Prozent Brennstoff ein, im Vergleich zu einem Niedertemperaturkessel bis zu 15 Prozent. Noch größere Einsparungen ermöglicht der zusätzliche Einbau einer Solarthermie-Anlage. Wer sich für eine Heizungsmodernisierung entscheidet, wird durch Fördermittel unterstützt und kann so beim Kauf sparen. Mit der IWO-Aktion „Deutschland macht Plus!“ können sich Modernisierer zum Beispiel einschließlich staatlicher Zuschüsse bis zu 3.200 Euro sichern.

Quelle: IWO

Dämmung und neue Heizung sparen kräftig Energie ein

08. Dezember 2016

Wer ein altes Haus kauft, schätzt oftmals den Charakter des Gebäudes. Doch der wird auf Dauer teuer, denn was vor Jahrzehnten modern war, ist heute technisch veraltet.

So war es auch beim Einfamilienhaus der Deickerts aus Bochum: Zwei Jahre lang haben sie nach ihrem Traumhaus gesucht. Das Wohngebäude aus dem Jahr 1964 musste nach dem Kauf dringend modernisiert werden. Das hat die Familie getan, hat auf Dämmung sowie moderne Öl-Brennwerttechnik gesetzt und spart heute rund zwei Drittel ihrer ursprünglichen Energiekosten ein.

file

Erstrahlt in neuem Glanz: Das Haus der Familie Deickert mit der neuen Fassadendämmung und dem neuen Dach. Foto: IWO

Das Modernisierungsbeispiel aus Bochum zeigt, dass auch Häuser, die 50 Jahre und älter sind, mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand auf den neuesten Stand gebracht werden können. „Uns war schnell klar, dass die Heizkosten einfach zu hoch sind“, sagt Thomas Deickert. Der alte Niedertemperaturkessel aus dem Jahr 2003 hatte einen Bedarf von knapp 6.900 Litern Heizöl pro Jahr, um die 200 Quadratmeter Wohnfläche einigermaßen warm zu halten. „Es kam keine Behaglichkeit in den Zimmern auf, obwohl die Heizkörperventile komplett geöffnet waren“, ergänzt Jana Deickert. Die Situation war für die Familie mit zwei kleinen Kindern nicht tragbar. Und so machten sie sich in Absprache mit einem Energieberater an die Modernisierung ihres Hauses. Mit Erfolg: Mit der gedämmten Gebäudehülle und der neuen Öl-Brennwertheizung ist der Heizölbedarf auf rund 2.300 Liter gesunken. Für ihren Einsatz hat die Familie auch die Auszeichnung „Sanierungshelden 2016“ erhalten. Der Wettbewerb ist Teil der bundesweiten Aktion „Die Hauswende“, die von der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz initiiert wurde. Auch das Institut für Wärme und Oeltechnik e. V. (IWO) beteiligt sich an der Kampagne.

Öl-Brennwerttechnik überzeugt
Insgesamt investierte die Familie rund 85.000 Euro in die Modernisierungsmaßnahmen. Sie haben Fördermittel der KfW-Bank und des IWO genutzt. Erneuert wurden das Dach und die Hälfte der Fenster. Fassade, Dachboden und Sockel wurden gedämmt. Auch der Niedertemperaturkessel musste weichen. „Bei der Recherche nach einer neuen Heizung sind wir auf die Öl-Brennwerttechnik aufmerksam geworden“, sagt Thomas Deickert. Überzeugt habe ihn, dass der Energiegehalt des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig ausgenutzt werde, die stufenlose Anpassung der Brennerleistung an den aktuellen Wärmebedarf möglich sei sowie der leise und zuverlässige Betrieb.

Heizölvorrat reicht nun mehrere Jahre
Entschieden haben sich die Modernisierer aus Bochum für ein modernes, modulierendes Öl-Brennwertgerät mit einer Wärmeleistung von 4,6 bis 14,3 kW. Der kellergeschweißte Stahltank wurde beim Kauf des Hauses von innen saniert und mit einer Schutzbeschichtung versehen – für die neue Anlage konnte er übernommen werden. Mit seinem Fassungsvermögen von 8.000 Litern kann er nun den Brennstoffvorrat für mehrere Jahre lagern – und bietet den Hausbesitzern damit eine weitere Einsparmöglichkeit: „Wir beobachten den Heizölmarkt und können unser Heizöl bei gutem Preisniveau einkaufen“, so Thomas Deickert.

Die Erweiterung mit einer Solaranlage behält sich die Familie vor, die neue Heizung ist darauf vorbereitet und kann somit schnell in ein Hybridsystem umgewandelt werden. Die Option des Einbaus einer erneuerbaren Energie wie Sonne oder Biomasse nutzen laut IWO-Umfrage übrigens schon mehr als die Hälfte aller Ölheizungsbesitzer in Deutschland.

„Das Beispiel aus Bochum zeigt sehr gut, was in Bestandsimmobilien möglich ist“, betont Christian Halper, Projektingenieur und Modernisierungsexperte beim IWO. „Auch mit vergleichsweise einfachen und kostengünstigen Maßnahmen wie der Heizungsmodernisierung kann eine große Energieeinsparung erreicht werden.“ Familie Deickert genießt nun das neue Wohngefühl in ihrem Eigenheim. „Wir sind mit dem Gesamtergebnis hochzufrieden“, lautet das Fazit von Thomas Deickert. „Neben der enormen Ersparnis bei den Heizkosten sieht unser Haus nach dem sichtbaren Sanierungsstau nun auch schön aus.“

Quelle: IWO

Heizölpreise im ersten Quartal 30 Prozent günstiger

26. April 2016

Gute Nachricht für alle Ölheizer: Die bundesweiten Durchschnittspreise für Heizöl lagen im ersten Quartal 2016 rund 30 Prozent unter denen des Vorjahres. Der durchschnittliche Verbraucherpreis für 100 Liter betrug bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern von Januar bis März 2016 im Schnitt 41,82 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 59,95 Euro. Das zeigen Erhebungen des Fachmagazins „Brennstoffspiegel“. Heizöl ist damit weiterhin deutlich günstiger als Erdgas. Bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern, lag der Kostenvorteil im ersten Quartal bei rund 900 Euro.

Ölheizungsbesitzer können dank des eigenen Heizöltanks die Marktsituation nutzen und sich so günstig für die kommende Heizsaison bevorraten.

Der Ölpreis, und damit auch der Heizölpreis, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel geopolitische Aspekte ebenso wie die Entwicklung von Angebot und Nachfrage. Daher lassen sich keine Prognosen zur künftigen Preisentwicklung treffen.

Quelle: https://www.zukunftsheizen.de/service/news/heizoelpreise-im-ersten-quartal-30-prozent-guenstiger.html