Heizkosten sparen
Doch ohne regelmäßige Wartung bleibt selbst die sparsamste Heizung unter ihren Möglichkeiten. Eine vernachlässigte Heizungsanlage kann fünf bis zehn Prozent mehr Energie als nötig verbrauchen. Deshalb sollte die Heizung rechtzeitig vor den Wintermonaten vom Fachhandwerker inspiziert werden, so lautet ein Tipp des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). Die Wartung sorgt für eine gleichmäßige Verbrennung und damit für eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Energie. So reduziert sie die Verbrauchskosten, gewährleistet zudem niedrige Emissionen und zuverlässigen Betrieb.
Wie ratsam eine regelmäßige Wartung der Heizung ist, zeigt ein Vergleich mit dem Auto. Die jährlichen Betriebsstunden eines Öl- oder Gasbrenners entsprechen beim Fahrzeug einer Jahreslaufleistung von 80.000 bis 100.000 Kilometern. Die Heizung wird also in der Regel wesentlich stärker beansprucht als ein Auto.
Zum üblichen Umfang einer Heizungswartung gehören die Reinigung von Kessel und Brenner, die Erneuerung von Verschleißteilen wie Brennerdüse und Ölfiltereinsatz, die Einstellung der Vorlauf- und Kesseltemperatur sowie die Funktionsprüfung aller Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen. Zum Check sollte aber auch das Entlüften der gesamten Heizungsanlage und bei Bedarf das Auffüllen mit Wasser gehören. Denn Luftblasen in Heizkörpern oder im Fußbodenheizungssystem behindern die Wärmeabgabe. Das kostet zusätzliche Energie.
Die Heizungswartung ist allerdings kein Job für Heimwerker. Sie gehört ausschließlich in die Hände eines Fachbetriebes. |

